Arbeitskreis Naturnahes Grün
Mitglied in der Lokalen AGENDA Mainz

- Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz
- Ein Artenschutzprojekt
- von Bürgern für Bürger

Im Naturschaugarten Lindenmühle werden wir zusammen mit Churches for Future Mainz während einer Führung vieles von der Artenvielfalt im Naturschaugarten zeigen. Churches for Future wird mit Texten und Gebeten für Gottes Schöpfung danken.
Treffpunkt ist die Zisterne in der Anlage (beim Wildbienenhotel)
Sie ist ein wahrer „Hingucker“, die ungewöhnliche „Gewöhnliche Nachtviole“! Eigentlich ist sie ja eine Giftpflanze, aber „sparsam verwendet können jedoch einige Teile der Pflanze verzehrt werden.“ sagt Wikipedia. Es geht nichts über exakte Hinweise!!!
32 Wildbienenarten und viele nachtaktive Schmetterlinge haben zur Giftigkeit eine andere Meinung und holen sich Nektar oder Pollen von diesen beliebten Zierpflanzen.
Abends und die ganze Nacht würden sie nach intensiv nach Veilchen duften. Ich sollte mir eigentlich einmal dieses olfaktorische Erlebnis in meinem eigenen Garten gönnen. Da stehen nämlich welche, wenn auch nicht im Schaugarten.
Aber ich bin zu faul dazu. Vielleicht morgen! Die duftenden Nachtviolen in meinem Garten werden dann ja auch noch da sein und sich schon nicht „verduften“!
Das Wetter passte am 16.5.2026. Nach einem guten Frühstück ging es in den Naturschaugarten. In einem entspannten Wechsel mit „Päuschen“ und Arbeiten verging die Zeit im Flug.
Rund drei bies vier Einsätze im Jahr sind nötig, um die Anlage mit ausschließlich heimischen Pflanzen in einem guten Zustand zu halten. Macht Spaß und Sinn.
Wer da auch mal mitmachen möchte, der wende sich gerne an uns.
naturnah@email.de
Juhu! Ich habe wieder mal eine mir nicht bekannte Insektenart im Naturschaugarten entdeckt: den Vierzehntropfigen Marienkäfer! Ein Glücksfall, würde ich meinen, denn der Siebenpunkt-Marienkäfer ist ja DER Glückskäfer schlechthin. Und mit einer einfachen WENN/DANN Formel muss dann logischerweise der Vierzehntropfige Marienkäfer doppelt so viel Glück bringen. Drum glaube ich, dass es an der Zeit ist, den Kleinen ganz groß rauszubringen!
Ein Rätsel für Sie. Sie bekommen bei der richtigen Antwort 14 Punkte von mir: Ist Ihnen am Käfer etwas aufgefallen? Richtig! Er hat (neben dem Sechzehnpunkt-Marienkäfer) als einziger weiße Punkte!
Entdeckt habe ich den kleinen Kerl im Haselnussstrauch. Der gefräßige Blattlaus- und Blattflöhe vertilgende Nützling ist zum Glück nicht selten. Drum freue ich mich auf ein mögliches Wiedersehen!
Ich weiß nicht, wie ich ihm das beibringen soll. Diese Ehrung! Gartentier der Jahres! Das hätte sich das Eichhörnchen nicht träumen lassen. Sicher das sicher nicht!
Noch gestern hat es mich so fragend angesehen, aus dem Nistkasten auf meiner Veranda. Der Kasten war allerdings für Halbhöhlenbrüter. Das Eichhörnchen zählt sicher nicht dazu.
Lt. Sielmann-Stiftung hat der Preisträger 34% der Stimmen erhalten, deutlich vor der Blaumeise und dem Großen Abendsegler. Ich persönlich halte das Eichhörnchen allerdings für übergriffig. Es pflanzt mir von irgendwo hergeschleppte Nüsse in meinen Garten, verändert dadurch einfach ungefragt mein Pflanzkonzept. Und beobachtet mich von seiner Warte wie ein Spion. Ich meine auch missbilligende Blicke zu ernten, wenn die Marmelade mal ein bisschen dicker auf meinem Frühstücksbrot landet. Vielleicht rufe ich die Stiftung an, ob auf Grund dieser Tatsachen der Preis gerechtfertigt ist.
Ach was, ich lass das, ist ja auch meist ein süßes Kerlchen!